Liebe Patientinnen, Liebe Patienten,

auf dieser Seite möchte ich Sie über aktuelle medizinische Geschehen informieren oder Ihnen meine Meinungung  über aktuelle oder saisonale medizinische Themen mitteilen, wenn ich feststelle, dass diese Themen vermehrt  Diskussionsbedarf bei meinen Patienten in der täglichen Praxis auslösen.

19.3.2020:
1. Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html
2: aus der heutigen SZ: Coronavirus:Ich fühle mich krank – was tun?

Habe ich Covid-19? Und falls ja, wie verhalte ich mich jetzt? Eine grafische Orientierungshilfe.

Das Coronavirus breitet sich aus, viele Menschen sind verunsichert. Der Hals kratzt, die Temperatur ist auch erhöht – und ist nicht auch im weiteren Bekanntenkreis ein Coronafall bestätigt worden? Was jetzt? Wie verhalte ich mich richtig, was ist zu tun? Dieses Flowchart hilft bei der Orientierung:

SZ-Grafik; Quelle: SZ-Recherche
 
 

Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der Sie innerhalb weniger Minuten einen Fragenkatalog beantworten und daraus spezifische Handlungsempfehlungen erhalten. Dafür werden Ihnen Fragen nach aktuellen Symptomen, Ihren letzten Reisen und möglichen Kontakten gestellt. Diese App erbringt zwar keine diagnostischen Leistungen. Sie erhalten aber nach Beantwortung des Fragenkatalogs konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung Ihrer Daten.

So kann Ihnen die CovApp helfen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einzuschätzen. Die medizinisch relevanten Informationen für ein etwaiges Arztgespräch werden am Ende für Sie zusammengefasst.

11. März 2020 aus der SZ „Coronavirus:Die typischen Symptome von Covid-1″
Was über die Symptome des Coronavirus bekannt ist und wie sie sich von anderen Infektionen wie Grippe und Erkältung unterscheiden.

Die Krankheit ist noch zu neu, um alle drängenden Fragen abschließend zu beantworten. Als gesichert gilt jedoch, dass das Coronavirus einen höheren Anteil der Menschen tötet, die sich damit infiziert haben, als das Grippevirus. Unklar ist jedoch, wie viele Menschen in Deutschland und weltweit sich in den kommenden Wochen und Monaten mit dem Coronavirus anstecken werden. Aktuell starben seit Oktober 200 Deutsche an Grippe. Dagegen nehmen sich die bisher bestätigten drei Covid-19-Todesfälle gering aus. Erst recht im Vergleich zur Grippewelle 2017/18, der Schätzungen zufolge 25 000 Menschen in Deutschland zum Opfer fielen. Aber kein Experte vermag mit Sicherheit vorauszusagen, ob sich dieses Verhältnis in den nächsten Wochen und Monaten vielleicht dramatisch ändert.

Immerhin zeichnen sich – nach inzwischen mehr als 120 000 Corona-Erkrankungen weltweit – erste Hinweise zu einer anderen Frage ab. Eine Frage, die für mögliche Betroffene ebenso relevant ist: Woran erkenne ich, ob ich an Corona erkrankt bin? Und nicht etwa an einer Grippe oder einer Erkältung? Manche Symptome ähneln sich, aber die Datenlage zeigt auch, dass je nach Erkrankung bestimmte Symptome häufiger oder seltener auftreten.

SZ-GRAFIK; QUELLEN: WHO, CDC, SZ

Laut einer Untersuchung der 41 ersten Corona-Fälle in China, die das Fachmagazin Lancet veröffentlichte, litten alle bis auf einen dieser Erkrankten an Fieber. 76 Prozent von ihnen hatten trockenen Husten. Unter Kurzatmigkeit bis hin zur Atemnot, was bei Grippe untypisch ist, litt etwa die Hälfte, etwas weniger als die Hälfte unter Müdigkeit. Kopfschmerzen und Durchfall traten deutlich seltener auf. Eine weitere Untersuchung im Fachjournal JAMA widmete sich Corona-Patienten, die im Krankenhaus behandelt wurden, vor allem aus Wuhan, wo die Seuche ihren Anfang nahm. Auch sie ergab, dass bis zu 98 Prozent der Infizierten Fieber hatten und bis zu 82 Prozent Husten. Bei einer kleineren Gruppe von 18 Patienten, die in Krankenhäusern in Singapur behandelt wurden, waren ebenfalls Fieber und Husten die beiden dominierenden Symptome, besagt eine weitere JAMA-Studie.

Endgültige Sicherheit wird keine Selbstdiagnose bringen, die bietet allenfalls ein Test

Kopf- und Muskelschmerzen, wesentliche Symptome bei einer Grippe, scheinen bei Coronakranken vergleichsweise selten aufzutreten. Dafür sind Kurzatmigkeit und Atemnot relativ deutliche Hinweise auf Covid-19. Das ergibt sich aus den bisherigen Studien zum Coronavirus. Eine weniger starke Rolle spielen typische Erkältungsanzeichen wie Schnupfen oder Niesen. Untersuchungen von Coronapatienten zeigten auch, dass die Krankheit in vier von fünf Fällen eher mild verlief. Im Gegensatz dazu tritt eine Grippe oft schlagartig auf, der Zustand der Betroffenen verschlechtert sich binnen weniger Stunden.

Natürlich ist zu berücksichtigen, wann bestimmte Symptome auftreten. Gab es zuvor einen Kontakt mit einer Corona-infizierten Person? Eine Reise in eine Risikogebiet? Endgültige Sicherheit wird die Selbstdiagnose ohnehin nicht bringen, die bietet am ehesten ein Test.

9.3.2020 Corona in München: Offizielle Infos zur aktuellen Lage

Wichtig: Wenn Sie Beschwerden wie z.B. Husten, Schnupfen, Fieber haben, ist das Risiko, dass Sie mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind, laut Robert Koch-Institut zum aktuellen Zeitpunkt gering, aber ansteigend. Wahrscheinlicher ist momentan, dass Sie an einer Grippe oder Erkältungskrankheit leiden. Wenn Sie Beschwerden haben, gehen Sie bitte nicht direkt in Ihre Hausarztpraxis, sondern telefonieren zunächst, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Die Landeshauptstadt informiert über die aktuelle Corona-Situation in München. Alle wichtigen Nachrichten und Mitteilungen gibt es vom Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU).

Die offiziellen Informationen zur Situation des Coronavirus in München stammen vom Referat für Gesundheit und Umwelt, das in enger fachlicher Abstimmung mit den oberen Gesundheitsbehörden des Freistaates Bayern arbeitet.

http://Hier gibt es alle Informationen der Landeshauptstadt mit der aktuellen Entwicklung der Zahl der Coronavirus-Fälle in München sowie hilfreiche Kontaktadressen.

Infos zu Kita- und Schulbesuch, Kommunalwahl, Bürgertelefon

Unter 233-44740 hat die Stadt ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich – auch am Wochenende – von 8 bis 18 Uhr Fragen zum Coronavirus beantwortet.

Aktuelle Informationen gibt es auch unter muenchen.de/corona

Auf der Seite des Referates für Gesundheit und Umwelt:

  • Die aktuelle Entwicklung in München
  • Oberbürgermeister zur Corona-Situation in München
  • Aktuelle Informationen zum Kita- und Schulbesuch
  • Bürgertelefon
  • Informationen des Wahlamts zur Kommunalwahl
  • Risikogebiete laut Robert-Koch-Institut
  • Verhalten bei Verdacht auf Infektionen

1.3.2020 Informationen zum Corona-Virus!

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin hat folgende Patienteninformation veröffentlicht: GRIPPE ODER CORONAVIRUS?
Wichtig: Wenn Sie Beschwerden wie z.B. Husten, Schnupfen, Fieber haben, ist das Risiko, dass Sie mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind, laut Robert Koch-Institut zum aktuellen Zeitpunkt gering, aber ansteigend. Wahrscheinlicher ist momentan, dass Sie an einer Grippe oder Erkältungskrankheit leiden. Wenn Sie Beschwerden haben, gehen Sie bitte nicht direkt in Ihre Hausarztpraxis, sondern telefonieren zunächst, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
Was ist das Coronavirus?
Seit Dezember 2019 sind in China, inzwischen auch in Europa und den USA vermehrt Fälle von
Atemwegserkrankungen durch SARS-CoV-2 aufgetreten (Erkrankungsname: Covid-2019). Eine
Übertragung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen; eine Ansteckung ist bereits vor Beginn der
Beschwerden möglich.
Nach einer Inkubationszeit von 2-14 Tagen können Beschwerden auftreten, die stark an eine
Grippe oder eine Bronchitis erinnern, z.B. u Fieber; u Husten; u Atemnot.
Bin ich am Coronavirus erkrankt?
Eine Erkrankung sollte abgeklärt werden, wenn Sie Atemwegs- oder Allgemeinbeschwerden (z.B.
Fieber, starke Abgeschlagenheit) haben
UND
bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn entweder in einem Risikogebiet waren (China, andere
südostasiatische und zunehmend auch europäische Länder) oder Kontakt zu einem bestätigten
SARS-CoV-2-Fall hatten.
u Melden Sie sich in diesem Fall telefonisch bei dem nächstgelegenen Gesundheitsamt (Gesundheitsamt-
Suche nach PLZ: https://tools.rki.de/plztool/) oder in Ihrer Hausarztpraxis.
Wie kann ich mich schützen?
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor
dem SARS-CoV-2-Virus:
§ häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder Händereinigung mit einem alkoholischen
Gel (in kleinen Fläschchen in jedem Drogeriemarkt erhältlich)
§ “korrektes” Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase und danach Entsorgung
im Abfalleimer ODER Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels (um ständig eingesetzte
Handflächen nicht zu benetzen)
§ Halten Sie Abstand von erkennbar erkrankten Personen
§ Das Tragen von Schutzmasken ist z.Zt. nicht sinnvoll.
Reisen
Von Reisen nach Südostasien und andere betroffene Länder rät das Auswärtige Amt derzeit ab.
Lesen Sie dessen Empfehlungen unter https://www.auswaertiges-amt.de/de.
Sind Sie kürzlich aus solchen Ländern nach Deutschland zurückgekehrt und haben Atemwegsbzw.
Allgemeinbeschwerden oder waren Sie mit erkrankten Personen zusammen, nehmen Sie telefonisch
Kontakt auf – mit dem nächstgelegenen Gesundheitsamt (Suche nach PLZ:
https://tools.rki.de/plztool/) oder mit der

Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin (Tropeninstitut)
Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München
Leopoldstrasse 5
80802 MünchenTel.: 0049-89-2180 13500
Email: Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon unter der Tel. Nr. 030-346 465 100 eingerichtet
(erreichbar Montag – Donnerstag [8 – 18 Uhr] und Freitag [8 – 12 Uhr]).
Stand: 27. Februar 2020
Ursprungsversion: Jana Kötter www.hausarzt.digital, Überarbeitung: Michael M. Kochen
Kontakt: DEGAM-Bundesgeschäftsstelle; Tel.: 030-209669800; E-Mail: geschaeftsstelle@degam.de

 

11.2.2020 Ich freue mich mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass mich Frau Dr.med. Anneke Vad (Ärztin für Allgemeinmedizin, Akupunktur, Naturheilverfahren, Reise-, Präventions-, Notfallmedizin, Anti-Aging und psychosomatische Grundversorgung) in meiner Praxis unterstützen wird. Frau Dr. Vad wird dienstags v. 8:00 bis 14:00 und v.a. auch mittwochs in einer neuen Notfall-Mittwoch-Sprechstunde v. 14:00 bis 17:00 sowie während meines Urlaubs täglich für Sie das sein.

Im Folgenden stellt Sie sich Ihnen selbst vor:

Sehr geehrte Patienten und Patientinnen,

nach 20jähriger erfolgreicher Tätigkeit in eigener hausärztlicher Praxis, werde ich ab 11.02.2020 in der Praxis von Herrn Dr.med. M. Baumgartner mitwirken.

Nach dem Studium der Humanmedizin in Düsseldorf, Hamburg und den USA habe ich meine Facharztausbildung in den Fächern Innere Medizin, Chirurgie, Frauenheilkunde, Anästhesie und Plastische Chirurgie absolviert.

Danach war ich 20 Jahre im ambulanten, hausärztlichen Bereich mit eigener Praxis in Berlin und Sauerlach/ München-Land tätig.

Mein beruflicher Schwerpunkt liegt in der ganzheitlichen Medizin. 

Den Patienten betrachte ich in seiner GesamtheitDie Ursache eines körperlichen Symptoms kann an einer anderen Stelle liegen; z. B. können Schmerzen im Fußgelenk mit einer Blockade der Brustwirbelsäule zusammenhängen. Wußten Sie, dass Herzgesundheit im Mund beginnt?

Bei allen medizinischen Betrachtungen habe ich auch unser stärkstes und oft wenig beachtetes „Organ“ im Blickfeld: unsere Seele. 

Wie Sie jetzt erfahren haben beruht mein ärztliches Handeln auf der Betrachtungsweise, dass Krankheit durch Körper, Geist und Seele bedingt sein kannEin weiterer Schwerpunkt meiner ärztlichen Tätigkeit liegt auch darin präventiv, also vorbeugend Krankheit zu verhindern.

Ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder.

Ihre Dr.med. Anneke Vad 

19. November 2018 Erscheinung meines Buches : „Der Körper ist ein Spießer“ als überarbeitetes Taschenbuch im Goldmann-Verlag: „Was dein Körper dir sagt: Signale richtig deuten und gesund werden“

Aus dem Pressetext: Dr. Markus Baumgartner erklärt anhand zahlreicher Patientenfälle und seines eigenen Wegs vom coolen Chirurgen zum empathischen Hausarzt, wie Körper, Geist und Seele zusammenhängen – ganz pragmatisch und leicht nachvollziehbar. Dazu bedient sich der Schulmediziner unter anderem der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Akupunktur und der Psychosomatik. Vor allem aber plädiert er an den gesunden Menschenverstand. Und er zeigt, was Sie ändern können, um gesund zu werden und gesund zu bleiben.

 12.7.2017 DAS! mit Dr. Markus Baumgartner im NDR – Auf dem Roten Sofa verrät Dr. Markus Baumgartner, warum der Körper ein Spießer ist. Er zeigt, wie es gelingt, auf den eigenen Körper zu hören und ihn besser zu verstehen.

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11.5.2017 Zu Gast mit meinem Buch „Dein Körper ist ein Spießer“ bei Fröhlich Lesen im MDR

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15.3.2017 Erscheinung meines Buches: „Dein Körper ist ein Spießer – ein Plädoyer für GESUNDEN Menschenverstand“.

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aus dem Pressetext: „Spannende Fallbeispiele und Geschichten aus dem Praxisalltag; Leicht verständliches Wissen um unsere Gesundheit; Humorige Anekdoten und Episoden, die ein ernstes Thema locker präsentieren.

Manchmal reichen drei Fragen aus, um zu sehen, wo die Ursache für körperliche Schmerzen liegt: „Was macht die Liebe?“ „Wie siehts’s so aus in der Familie?“ und „Was macht der Job?“ (Dr. Markus Baumgartner)

Ein Buch, das zeigt, dass es manchmal gar nicht so schwierig ist, zu begreifen, was in unserem Körper vorgeht. Von einem Arzt, der komplexe Zusammenhänge in Bilder übersetzen kann, die man versteht. Nicht zuletzt, weil er sehr persönliche Einblicke in seine Gedankenwelt, den Alltag seiner Praxis und viele Patientenfälle zulässt.

Warum bekommt eine alleinerziehende Mutter plötzlich keine Luft mehr? Warum ein taffer Unternehmer immer wieder Hexenschüsse? Warum leidet ein junges Mädchen unter unerträglichen Bauchschmerzen? Warum wird der erfolgreichen 30-jährigen ständig schwindlig und der 18-jährige hat plötzlich taube Fußsohlen?

Immer öfter gibt es dafür keine organischen Ursachen. Und trotzdem sprechen wir hier nicht von Wohlstands-Wehwehchen. Stattdessen zickt unser Körper, wenn die Seele schreit, die im modernen Lifestyle nicht mehr mithalten kann. Oder er ist eben einfach ein Spießer, dieser Körper, der regelmäßig schlafen, essen, ruhen (und Sex haben) will. Und die Symptome, die dann entstehen, können das Leben schwer belasten.

Dr. Markus Baumgartner nimmt den Leser mit in seinen Praxisalltag, erklärt mithilfe von vielen Patienten-Fällen und seinem eigenen Weg vom coolen Chirurgen zum empathischen Allgemeinarzt, wie Körper, Geist und Seele zusammenhängen – ganz pragmatisch, für jeden nachvollziehbar.  Dazu bedient sich der Schulmediziner zwar häufig Erklärungen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, insbesondere auch der Akupunktur und der Psychosomatik. Vor allem aber plädiert er an den GESUNDEN Menschenverstand. Und er zeigt Wege, auch das an Beispielen seiner Patienten, wie man sich, mit Hilfe eines Arztes, aber auch selbst, helfen kann, gesund zu werden und zu bleiben. „

http://teneues-buecher.de/dein-korper-ist-ein-spiesser

 

22.1.17  Grippewelle (Influenza)  „Alle Jahre wieder…“

Täglich stellen sich derzeit Patienten mit einer  Influenza in meiner Praxis vor. Typisch für Influenza sind dabei plötzlicher Krankheitsbeginn, Fieber, trockener Husten und schweres Krankheitsgefühl. Bei der Influenza handelt es sich nicht um einen harmlosen grippalen Infekt, im Volksmund „Grippe“ genannt, sondern um eine durch das Influenzavirus hervorgerufene Erkrankung, die v.a. bei chronisch Kranken, Alten und Schwangeren schwere Verläufe bis hin zum Tod nehmen kann.

Mithilfe eines Influenza-Schnelltests kann ich innerhalb von 10 Minuten die Diagnose Influenza zuverlässig stellen. Der Vorteil: Innerhalb von 24 (-48) Stunden nach Beginn der Symptome lässt sich  der Krankheitsverlauf z.B. mit Tamiflu oft abmildern und abkürzen.

Der Scheitelpunkt der diesjährigen Grippewelle, die dieses Jahr ungewühnlich früh und heftig begann, steht Bayern wohl noch bevor. Für Risikopatienten lohnt sich eine Grippeimpfung immer noch.

 

25.6.2015 Akupunktur  in der Kinderwunschtherapie

Nach Ansicht der Arbeitsgruppe „Chinesische Medizin“ in der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin e. V. (DGRM) wird die Schwangerschaftsrate bei einer künstlichen Befruchtung (IVF/ICSI- Therapie) durch die TCM signifikant erhöht.
Die Ergebnisse der kombinierten Therapie – konventionelle Kinderwunschtherapie und TCM – zeigen, dass insbesondere Frauen ab Ende 30 aber auch jüngere Frauen mit ungünstigen Voraussetzungen von der zusätzlichen TCM-Therapie profitieren.

Frauen mit bereits mehrfach erfolglosen Versuchen der künstlichen Befruchtung, Frauen mit deutlichen Nebenwirkungen unter der konventionellen Kinderwunschtherapie sowie Frauen mit zusätzlichen Erkrankungen wie Endometriose oder PCO – Syndrom sollte eine begleitende TCM- Therapie empfohlen werden.

Aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin ist der ungestörte, freie Fluss des Qi und anderer Körpersubstanzen die Grundlage einer erfolgreichen Kinderwunschtherapie. Der unerfüllte Kinderwunsch beruht nach den Theorien der chinesischen Medizin auf verschiedenen Ursachen. Meistens finden sich Disharmonien in den verschiedenen Körpersubstanzen und im Organsystem. Häufig liegen Mengen-, Dynamik- und Temperaturprobleme vor, die bei der Therapie berücksichtigt werden müssen.
Der Nutzen einer Akupunkturbehandlung im Rahmen einer künstlichen Befruchtung – insbesondere um die Zeit des Embryonentransfers – wurde in mehreren Studien bestätigt. » (z.B.: Randomized controlled trial: effects of acupuncture on pregnancy rates in women undergoing in vitro fertilization. Moy I, Milad MP, Barnes R, Confino E, Kazer RR, Zhang X, Fertil Steril. 2010 Jun 19. [Epub ahead of print], PMID: 20646688 [PubMed – as supplied by publisher.)

14.3.2014 Akupunktur hilft bei Schlafstörungen!
„Gute Nacht!“ Für viele Menschen ist das nicht mehr, als ein frommer Wunsch. Das Bett bedeutet für sie nicht Ruhe und Erholung, sondern ist ein Ort der Qual. Rund 10 Prozent der Erwachsenen schlafen chronisch schlecht ein, wachen dauernd auf, grübeln stundenlang, wenn sie eigentlich träumen sollten. Die chinesische Akupunktur kann helfen: Sie harmonisiert unseren Tag-Nacht-Rhythmus und fördert so gesunden Schlaf.

Aus Sicht der chinesischen Medizin ist bei Schlafproblemen die Harmonie zwischen den Energien Yin und Yang gestört, die unseren Körper und Geist bestimmen. Das „dunkle, kühle“ Yin steht für die Welt des Schlafs und der Nacht, der Gefühle und Intuition, das helle, feurige Yang repräsentiert die Welt des Tages und ihre Aktivitäten sowie den analytischen Verstand. Dringt die Yang-Energie zu weit in die Yin-Welt des Schlafs vor – etwa durch künstliche Beleuchtung, Arbeiten bis in den späten Abend, langes Fernsehen – stört der Verstand die Yin-Energie der Nacht und es kommt zu Schlafproblemen. Meditationsübungen wie Qi Gong oder Tai Qi helfen, den disharmonischen Energiefluss zu regulieren, vor allem aber wird die Akupunktur erfolgreich bei Schlafproblemen angewandt. Studien zeigten, dass sie die Ausschüttung schlaffördernder, muskelentspannender Stoffe wie etwa des „Glückshormons“ Serotonin oder körpereigener Morphine anregt, Yin und Yang harmonisiert und so einen erholsamen Schlaf ermöglicht.(DÄGfA)

23.4.2013 „Akupunktur statt Antidepressiva“, aus dem Akupunkturmagazin 4/12 der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur

„Menschen, die unter Depressionen leiden und auf eine Therapie mit antidepressiven Medikamenten nicht oder nicht ausreichend ansprechen, kann eine Akupunkturbehandlung helfen, die depressiven Symptome zu lindern. Dies fanden amerikanische Wissenschaftler in einer Studie heraus, an der 30 Patienten teilnahmen, die unter Depressionen litten. Therapieversuche mit Antidepressiva waren bei ihnen erfolglos geblieben. Die Patienten wurden in zwei Gruppen geteilt und acht Wochen lang ein- bzw. zweimal wöchentlich jeweils 30 Minuten lang akupunktiert. Die Depressionswerte, ermittelt anhand einer speziellen Skala sowie der Selbsteinschätzung der Studienteilnehmer, gingen in beiden Gruppen gleichermaßen von 18,5 Punkten zu Beginn der Studie auf 11,8 Punkte bei Studienende zurück.“

18.4.2013  „Akupunktur kann Heuschnupfen lindern“ aus der Süddeutschen Zeitung v. 25. Februar 2013

Seit Jahren behandle ich Patienten mittles Akupunktur gegen  Heuschnupfen, allergischem Asthma und Allergien erfolgreich. Wenn wissenschaftliche Untersuchungen diese Erfahrungen belegen, ist es umso erfreulicher. Hierzu ein Auszug aus der SZ v. 25.2.13: „Akupunktur lindert die Beschwerden bei Heuschnupfen: Die Patienten nehmen weniger Antihistaminika und haben eine höhere Lebensqualität. Das ist das Ergebnis einer Studie von Benno Brinkhaus von der Berliner Charité (Annals of Internal Medicine, Bd. 158, S. 225, 2103).

Auch wenn die Wirkweise der Akupunktur wissenschaftlich bisher nicht erklärt ist, erfüllt die Studie die Ansprüche der evidenzbasierten Medizin. So wurden die 422 Patienten mit Birken- oder Gräserpollenallergie den Behandlungsgruppen mit Hilfe eines statistischen Programms (und nicht willkürlich) zugeordnet. Eine Gruppe erhielt zwölf Akupunkturbehandlungen in acht Wochen; eine zweite bekam Scheinbehandlungen, bei denen die Nadeln nur oberflächlich gesetzt wurden; und eine dritte Gruppe wurde erst nach acht Wochen genadelt. Weder Patienten noch Auswerter wurden über die Zuordnung informiert.

Dennoch ergab sich ein signifikanter Effekt: Die Akupunktur-Patienten setzten weniger als halb so viele Antihistaminika ein wie die Kontroll-Patienten. Die Wirkung hielt sogar im nächsten Frühjahr an, ohne dass erneut Nadeln gesetzt wurden.“

22.2.2013 Grippewelle (Influenza) 2013, „Alle Jahre wieder…“

Täglich stellen sich derzeit Patienten mit einer  Influenza in meiner Praxis vor. Typisch für Influenza sind dabei plötzlicher Krankheitsbeginn, Fieber, trockener Husten und schweres Krankheitsgefühl. Bei der Influenza handelt es sich nicht um einen harmlosen grippalen Infekt, im Volksmund „Grippe“ genannt, sondern um eine durch das Influenzavirus hervorgerufene Erkrankung, die v.a. bei chronisch Kranken, Alten und Schwangeren schwere Verläufe bis hin zum Tod nehmen kann (36 gemeldete Todesfälle 2013 an das Robert-Koch-Institut).

Erstaunlicherweise haben Kinder in meiner Praxis meist nur 2 Tage Fieber und sind dann wieder schnell wohlauf. Danach sind die Eltern, die sich angesteckt haben, meist deutlich länger krank, mit Verläufen bis zu 2 Wochen (hohes Fieber, totale Abgeschlagenheit, bakterieller Superinfekt bis zur Lungenentzündung). Laut Nationalem Referenzzentrum für Influenza (NRZ) liegt  bei etwa zwei Dritteln der Patienten mit Grippe-Symptomen zurzeit auch Influenza vor.

Mithilfe eines Influenza-Schnelltests kann ich innerhalb von 10 Minuten die Diagnose Influenza zuverlässig stellen. Der Vorteil: Innerhalb von 24 (-48) Stunden nach Beginn der Symptome lässt sich  der Krankheitsverlauf z.B. mit Tamiflu deutlich abmildern und abkürzen.

Der Scheitelpunkt der diesjährigen Grippewelle steht Bayern wohl noch bevor.

1.2.2013 Ich freue mich  Ihnen endlich nach langer Planungszeit  unsere neue Homepage vorzustellen, die auch über IPhone und IPad zu betrachten ist.