Liebe Patientinnen, Liebe Patienten,

auf dieser Seite möchte ich Sie über aktuelle medizinische Geschehen informieren oder Ihnen meine Meinungung  über aktuelle oder saisonale medizinische Themen mitteilen, wenn ich feststelle, dass diese Themen vermehrt  Diskussionsbedarf bei meinen Patienten in der täglichen Praxis auslösen.

 12.7.2017 DAS! mit Dr. Markus Baumgartner im NDR – Auf dem Roten Sofa verrät Dr. Markus Baumgartner, warum der Körper ein Spießer ist. Er zeigt, wie es gelingt, auf den eigenen Körper zu hören und ihn besser zu verstehen.

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11.5.2017 Zu Gast mit meinem Buch „Dein Körper ist ein Spießer“ bei Fröhlich Lesen im MDR

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15.3.2017 Erscheinung meines Buches: „Dein Körper ist ein Spießer – ein Plädoyer für GESUNDEN Menschenverstand“.

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aus dem Pressetext: „Spannende Fallbeispiele und Geschichten aus dem Praxisalltag; Leicht verständliches Wissen um unsere Gesundheit; Humorige Anekdoten und Episoden, die ein ernstes Thema locker präsentieren.

Manchmal reichen drei Fragen aus, um zu sehen, wo die Ursache für körperliche Schmerzen liegt: „Was macht die Liebe?“ „Wie siehts’s so aus in der Familie?“ und „Was macht der Job?“ (Dr. Markus Baumgartner)

Ein Buch, das zeigt, dass es manchmal gar nicht so schwierig ist, zu begreifen, was in unserem Körper vorgeht. Von einem Arzt, der komplexe Zusammenhänge in Bilder übersetzen kann, die man versteht. Nicht zuletzt, weil er sehr persönliche Einblicke in seine Gedankenwelt, den Alltag seiner Praxis und viele Patientenfälle zulässt.

Warum bekommt eine alleinerziehende Mutter plötzlich keine Luft mehr? Warum ein taffer Unternehmer immer wieder Hexenschüsse? Warum leidet ein junges Mädchen unter unerträglichen Bauchschmerzen? Warum wird der erfolgreichen 30-jährigen ständig schwindlig und der 18-jährige hat plötzlich taube Fußsohlen?

Immer öfter gibt es dafür keine organischen Ursachen. Und trotzdem sprechen wir hier nicht von Wohlstands-Wehwehchen. Stattdessen zickt unser Körper, wenn die Seele schreit, die im modernen Lifestyle nicht mehr mithalten kann. Oder er ist eben einfach ein Spießer, dieser Körper, der regelmäßig schlafen, essen, ruhen (und Sex haben) will. Und die Symptome, die dann entstehen, können das Leben schwer belasten.

Dr. Markus Baumgartner nimmt den Leser mit in seinen Praxisalltag, erklärt mithilfe von vielen Patienten-Fällen und seinem eigenen Weg vom coolen Chirurgen zum empathischen Allgemeinarzt, wie Körper, Geist und Seele zusammenhängen – ganz pragmatisch, für jeden nachvollziehbar.  Dazu bedient sich der Schulmediziner zwar häufig Erklärungen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, insbesondere auch der Akupunktur und der Psychosomatik. Vor allem aber plädiert er an den GESUNDEN Menschenverstand. Und er zeigt Wege, auch das an Beispielen seiner Patienten, wie man sich, mit Hilfe eines Arztes, aber auch selbst, helfen kann, gesund zu werden und zu bleiben. „

http://teneues-buecher.de/dein-korper-ist-ein-spiesser

 

22.1.17  Grippewelle (Influenza)  „Alle Jahre wieder…“

Täglich stellen sich derzeit Patienten mit einer  Influenza in meiner Praxis vor. Typisch für Influenza sind dabei plötzlicher Krankheitsbeginn, Fieber, trockener Husten und schweres Krankheitsgefühl. Bei der Influenza handelt es sich nicht um einen harmlosen grippalen Infekt, im Volksmund „Grippe“ genannt, sondern um eine durch das Influenzavirus hervorgerufene Erkrankung, die v.a. bei chronisch Kranken, Alten und Schwangeren schwere Verläufe bis hin zum Tod nehmen kann.

Mithilfe eines Influenza-Schnelltests kann ich innerhalb von 10 Minuten die Diagnose Influenza zuverlässig stellen. Der Vorteil: Innerhalb von 24 (-48) Stunden nach Beginn der Symptome lässt sich  der Krankheitsverlauf z.B. mit Tamiflu oft abmildern und abkürzen.

Der Scheitelpunkt der diesjährigen Grippewelle, die dieses Jahr ungewühnlich früh und heftig begann, steht Bayern wohl noch bevor. Für Risikopatienten lohnt sich eine Grippeimpfung immer noch.

 

25.6.2015 Akupunktur  in der Kinderwunschtherapie

Nach Ansicht der Arbeitsgruppe „Chinesische Medizin“ in der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin e. V. (DGRM) wird die Schwangerschaftsrate bei einer künstlichen Befruchtung (IVF/ICSI- Therapie) durch die TCM signifikant erhöht.
Die Ergebnisse der kombinierten Therapie – konventionelle Kinderwunschtherapie und TCM – zeigen, dass insbesondere Frauen ab Ende 30 aber auch jüngere Frauen mit ungünstigen Voraussetzungen von der zusätzlichen TCM-Therapie profitieren.

Frauen mit bereits mehrfach erfolglosen Versuchen der künstlichen Befruchtung, Frauen mit deutlichen Nebenwirkungen unter der konventionellen Kinderwunschtherapie sowie Frauen mit zusätzlichen Erkrankungen wie Endometriose oder PCO – Syndrom sollte eine begleitende TCM- Therapie empfohlen werden.

Aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin ist der ungestörte, freie Fluss des Qi und anderer Körpersubstanzen die Grundlage einer erfolgreichen Kinderwunschtherapie. Der unerfüllte Kinderwunsch beruht nach den Theorien der chinesischen Medizin auf verschiedenen Ursachen. Meistens finden sich Disharmonien in den verschiedenen Körpersubstanzen und im Organsystem. Häufig liegen Mengen-, Dynamik- und Temperaturprobleme vor, die bei der Therapie berücksichtigt werden müssen.
Der Nutzen einer Akupunkturbehandlung im Rahmen einer künstlichen Befruchtung – insbesondere um die Zeit des Embryonentransfers – wurde in mehreren Studien bestätigt. » (z.B.: Randomized controlled trial: effects of acupuncture on pregnancy rates in women undergoing in vitro fertilization. Moy I, Milad MP, Barnes R, Confino E, Kazer RR, Zhang X, Fertil Steril. 2010 Jun 19. [Epub ahead of print], PMID: 20646688 [PubMed – as supplied by publisher.)

14.3.2014 Akupunktur hilft bei Schlafstörungen!
„Gute Nacht!“ Für viele Menschen ist das nicht mehr, als ein frommer Wunsch. Das Bett bedeutet für sie nicht Ruhe und Erholung, sondern ist ein Ort der Qual. Rund 10 Prozent der Erwachsenen schlafen chronisch schlecht ein, wachen dauernd auf, grübeln stundenlang, wenn sie eigentlich träumen sollten. Die chinesische Akupunktur kann helfen: Sie harmonisiert unseren Tag-Nacht-Rhythmus und fördert so gesunden Schlaf.

Aus Sicht der chinesischen Medizin ist bei Schlafproblemen die Harmonie zwischen den Energien Yin und Yang gestört, die unseren Körper und Geist bestimmen. Das „dunkle, kühle“ Yin steht für die Welt des Schlafs und der Nacht, der Gefühle und Intuition, das helle, feurige Yang repräsentiert die Welt des Tages und ihre Aktivitäten sowie den analytischen Verstand. Dringt die Yang-Energie zu weit in die Yin-Welt des Schlafs vor – etwa durch künstliche Beleuchtung, Arbeiten bis in den späten Abend, langes Fernsehen – stört der Verstand die Yin-Energie der Nacht und es kommt zu Schlafproblemen. Meditationsübungen wie Qi Gong oder Tai Qi helfen, den disharmonischen Energiefluss zu regulieren, vor allem aber wird die Akupunktur erfolgreich bei Schlafproblemen angewandt. Studien zeigten, dass sie die Ausschüttung schlaffördernder, muskelentspannender Stoffe wie etwa des „Glückshormons“ Serotonin oder körpereigener Morphine anregt, Yin und Yang harmonisiert und so einen erholsamen Schlaf ermöglicht.(DÄGfA)

23.4.2013 „Akupunktur statt Antidepressiva“, aus dem Akupunkturmagazin 4/12 der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur

„Menschen, die unter Depressionen leiden und auf eine Therapie mit antidepressiven Medikamenten nicht oder nicht ausreichend ansprechen, kann eine Akupunkturbehandlung helfen, die depressiven Symptome zu lindern. Dies fanden amerikanische Wissenschaftler in einer Studie heraus, an der 30 Patienten teilnahmen, die unter Depressionen litten. Therapieversuche mit Antidepressiva waren bei ihnen erfolglos geblieben. Die Patienten wurden in zwei Gruppen geteilt und acht Wochen lang ein- bzw. zweimal wöchentlich jeweils 30 Minuten lang akupunktiert. Die Depressionswerte, ermittelt anhand einer speziellen Skala sowie der Selbsteinschätzung der Studienteilnehmer, gingen in beiden Gruppen gleichermaßen von 18,5 Punkten zu Beginn der Studie auf 11,8 Punkte bei Studienende zurück.“

18.4.2013  „Akupunktur kann Heuschnupfen lindern“ aus der Süddeutschen Zeitung v. 25. Februar 2013

Seit Jahren behandle ich Patienten mittles Akupunktur gegen  Heuschnupfen, allergischem Asthma und Allergien erfolgreich. Wenn wissenschaftliche Untersuchungen diese Erfahrungen belegen, ist es umso erfreulicher. Hierzu ein Auszug aus der SZ v. 25.2.13: „Akupunktur lindert die Beschwerden bei Heuschnupfen: Die Patienten nehmen weniger Antihistaminika und haben eine höhere Lebensqualität. Das ist das Ergebnis einer Studie von Benno Brinkhaus von der Berliner Charité (Annals of Internal Medicine, Bd. 158, S. 225, 2103).

Auch wenn die Wirkweise der Akupunktur wissenschaftlich bisher nicht erklärt ist, erfüllt die Studie die Ansprüche der evidenzbasierten Medizin. So wurden die 422 Patienten mit Birken- oder Gräserpollenallergie den Behandlungsgruppen mit Hilfe eines statistischen Programms (und nicht willkürlich) zugeordnet. Eine Gruppe erhielt zwölf Akupunkturbehandlungen in acht Wochen; eine zweite bekam Scheinbehandlungen, bei denen die Nadeln nur oberflächlich gesetzt wurden; und eine dritte Gruppe wurde erst nach acht Wochen genadelt. Weder Patienten noch Auswerter wurden über die Zuordnung informiert.

Dennoch ergab sich ein signifikanter Effekt: Die Akupunktur-Patienten setzten weniger als halb so viele Antihistaminika ein wie die Kontroll-Patienten. Die Wirkung hielt sogar im nächsten Frühjahr an, ohne dass erneut Nadeln gesetzt wurden.“

22.2.2013 Grippewelle (Influenza) 2013, „Alle Jahre wieder…“

Täglich stellen sich derzeit Patienten mit einer  Influenza in meiner Praxis vor. Typisch für Influenza sind dabei plötzlicher Krankheitsbeginn, Fieber, trockener Husten und schweres Krankheitsgefühl. Bei der Influenza handelt es sich nicht um einen harmlosen grippalen Infekt, im Volksmund „Grippe“ genannt, sondern um eine durch das Influenzavirus hervorgerufene Erkrankung, die v.a. bei chronisch Kranken, Alten und Schwangeren schwere Verläufe bis hin zum Tod nehmen kann (36 gemeldete Todesfälle 2013 an das Robert-Koch-Institut).

Erstaunlicherweise haben Kinder in meiner Praxis meist nur 2 Tage Fieber und sind dann wieder schnell wohlauf. Danach sind die Eltern, die sich angesteckt haben, meist deutlich länger krank, mit Verläufen bis zu 2 Wochen (hohes Fieber, totale Abgeschlagenheit, bakterieller Superinfekt bis zur Lungenentzündung). Laut Nationalem Referenzzentrum für Influenza (NRZ) liegt  bei etwa zwei Dritteln der Patienten mit Grippe-Symptomen zurzeit auch Influenza vor.

Mithilfe eines Influenza-Schnelltests kann ich innerhalb von 10 Minuten die Diagnose Influenza zuverlässig stellen. Der Vorteil: Innerhalb von 24 (-48) Stunden nach Beginn der Symptome lässt sich  der Krankheitsverlauf z.B. mit Tamiflu deutlich abmildern und abkürzen.

Der Scheitelpunkt der diesjährigen Grippewelle steht Bayern wohl noch bevor.

1.2.2013 Ich freue mich  Ihnen endlich nach langer Planungszeit  unsere neue Homepage vorzustellen, die auch über IPhone und IPad zu betrachten ist.